Hollywood Hills

Januar 20, 2012

Hollywood Hills

“Now this is not the time or the place
for a broken-hearted,
’cause this is the end of the rainbow
where no one can be too sad”

Realität:

Januar 19, 2012

Einbildung

Einbildung

Einbildung

Einbildung

Einbildung

Einbildung

Einbildung

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Notiz an mein Herz.

Januar 13, 2012

Bild

 

“Lass mich in Ruh ”

Januar 13, 2012

Das Video ist teilweise grauenhaft.
Der Text dafür umso schöner.
So fühlt es sich an.

Explosion.

Januar 12, 2012

Ich denke oft lange nach, bevor ich etwas sage. Manchmal sag ich es dann auch gar nicht. Wenn es um ernste Dinge geht halt. Ich kann mich schon normal unterhalten mit meinen Freundinnen. 

Aber wenn mir etwas nicht passt, wenn mir ein Thema am Herzen liegt, wenns mich quält. Dann denk ich darüber nach, welche Worte soll ich wie aneinanderreihen. Wie werde ich am besten verstanden, stundenlang kann ich in meinem Kopf einen Satz vorsagen. Aber er kommt nicht raus. Wenn es dann so weit ist, verstummt mein Mund. Plötzlich kommen mir meine Gedanken unnötig vor. Ich will keine Streit, ich werd diese Sache schon mit mir alleine lösen. In meinem Kopf. Dort wo die Wörter hinverschwunden sind. 

Hin und wieder, ganz selten kommt es aber doch vor und in letzter Zeit immer häufiger. Ich spreche. Wut sammelt sich in meinem Körper. Mir wird heiß und kalt und ich spüre so viele Emotionen gleichzeitig, dass ich aufspringen muss, herumgehen, laufen, schreien, wieder hinsetzen nachdenken. Ich hab das Gefühl zu explodieren. Es muss einfach raus. Ich will gehört werden. Ich setz mich hin und schreibe. Was mir in den Kopf kommt. Verletzend oft. Wie ich mich fühle. Grauenhaft. Die Hälfte des Textes wird wieder gelöscht. Neue Wörter. Aber mein Atem hat sich beruhigt. Ich weiß wieder wo ich bin. Was mich aufregt. Ungeahnte Gedanken und Gefühle ebben langsam wieder ab. Ich schreib aber weiter. Lösch wieder weg. Es tut trotzdem gut. Dann drück ich auf “senden”. 

Unverständliche Wörter unvollständige Sätze. In meinem Kopf machen sie Sinn. 
Ich bereue nicht. Ich will mich nicht entschuldigen.

Aber mir war das Schweigen lieber. Zu schreiben nur für mich. So wie jetzt. 

Tagträumen.

Januar 9, 2012

Heute. 

Januar 6, 2012

Heute.

Vor zwei Monaten war heute ein zweiter Jahrestag.

Vor einem Monat nur noch ein schwarzer Balken in meinem Kalender, der mich zum weinen gebracht hat.

Und heute, heute ist heute einfach nur ein Tag. Ein 6. Jänner, ohne Schnee.

Vor zwei Jahren war heute ein besonderer Tag. Da hab ich ein Herz in den Schnee gemalt.
Heute wäre das nicht gegangen. Gut also, dass es vor zwei Jahren passiert ist.

In 10 Tagen ist mein Geburtstag. Und ich 22 Tagen bin in Costa Rica. Ein gutes Gefühl.

Ein schöner Tag ist heute. Bild

buenas noches

Januar 5, 2012

Ich werde gut schlafen!

ich liebe.

Januar 5, 2012

Was es heißt zu lieben.

ich weiß es nicht. was es heißt zu leben ohne zu lieben.

ich wusste es. ich habe es vergessen.

ich liebe. ich lebe.

aufmerksamer werden. offener. verletzbarer.

wir sind schon so hoch geflogen. Der Abstand zur Erde wird immer größer. Wir fliegen, oder fallen? So viel Raum zwischen uns und den anderen. So viel Raum um zu fallen. wieder nach unten.
doch wir schauen nur nach oben. nach vorne. noch höher fliegen. bis ich mein Leben nicht mehr sehen kann, bis ich die Menschen vergesse. bis wir ganz alleine sind.
ich will die Wolken spüren. ich will auf ihnen hüpfen und sie zum schneien bringen. ich will noch höher, mich von den Strahlen der Sonne wärmen lassen, die Sterne berühren und auf dem Mond schlafen.

Ich will so vieles.

Alles fängt sich an zu drehen. so viele Möglichkeiten. so viele Schwierigkeiten. wie das alles erreichen?  träume wahr werden lassen ohne dem nächsten weh zu tun. ohne alles andere zu vernachlässigen. ohne sich schuldig zu fühlen. ohne schlechtem Gewissen. ohne Schmerz, Hass und Ignoranz?

ja das ist so eine Sache mit der Schule, und der Freundschaft, und dann gibt’s auch noch die Familie. konzentrieren Clara. den Faden nicht verlieren. das mein Leben nicht vernachlässigen. so weiter arbeiten wie zuvor, so funktionieren wie immer und den Ansprüchen gerecht werden. Erwartungen erfüllen. mit Rücksicht auf Gefühle? geht das überhaupt?

Wenn sich wieder alles zu drehen anfängt, will ich es stoppen. ich will nicht nur neben mir herlaufen sondern selber bestimmen wohin ich gehe.

doch zu schnell vergeht die zeit. mit dir. doch wir nehmen sie uns einfach wieder. wir holen sie uns zurück. ich liebe. ich will dieses Gefühl nicht verlieren, es soll nicht schwächer werden. Und Zeit wird es nicht mit sich davontragen. dieses Gefühl. dieses Leben. und dennoch frage ich mich, ist die Ewigkeit zu kurz für uns?

Ja, ich habe Angst, zu verlieren. Es nicht zu schaffen. aufzugeben. doch ich kämpfe dagegen. ich gebe mein bestes. ich laufe schneller und irgendwann wird mich auch meine Seele mich eingeholt haben.

ich lebe.

P.S.: Diese Gedanken sind alt. Sie warten hier schon sehr lange auf ihre Veröffentlichung.

vivo

Januar 5, 2012

Ich schreibe jetzt für mich.
Was ich mir gerade denke?

Die Leute sind heute unhöflicher als sonst. Liegt das am Wetter? Es regnet, Anfang Jänner und ich hab noch keinen Schnee gesehen.
Stimmt nicht, ein paar Flocken, vor zwei Wochen. Ist diese Nacht wirklich schon so lange her? So viel Zeit ist vergangen.
Es war vielleicht alles nur Einbildung. Wem nützt es denn jetzt noch, in 23 Tagen bin ich weg. Für immer. So wie du mich kennst wird es mich nicht mehr geben. Dieser Gedanke stört mich nicht. Warum auch? Wer bist du überhaupt? Ich kenne dich nicht. Und ich bin nicht verliebt. Mit Liebe hat das nichts zu tun. Anziehung oder so nennt man das.

Mein Leben hat vor kurzem neu begonnen. So fühlt es sich zumindest an. Ich hab davor auch gelebt. Aber alt. Jetzt ist es neu. – Was sich verändert hat?
Ziemlich viel.Oder eigentlich gar nichts. Aber darüber möchte ich nicht schreiben. Mir geht’s ganz gut so. Wenn ich nicht will dann tu ichs auch nicht. Und was ich will das tu ich auch. Soweits halt geht. In letzter Zeit gehts ziemlich weit. Mir ist bewusst dass das Leben nicht so ist. Aber meines schon. Im Moment zumindest.

Es fühlt sich so an wie in einer Blase. Sie wird platzen. Ziemlich bald. genaugenommen in 23 Tagen. Warum ich das weiß? Weil ich dann weg bin. Dann kommt was Neues. Ein neues Ich. Das muss dann Spanisch sprechen und alleine zurecht kommen in einer fremden Welt. Angst hab ich davor nicht. Ich freu mich darauf. Nur mein neues Leben hier zurückzulassen mag ich nicht. Aber ohne diesem Zeitrahmen, diesem einen Ablaufdatum wäre mein Leben hier auch nicht das was es ist. Ich weiß nicht wer ich dann wäre. Ich wills aber auch gar nicht wissen. Darüber denke ich nicht nach. – Dieses Ablaufdatum macht vieles möglich. Außerdem hat es  mich aus einem Loch geholt, es war sehr tief und alleine hätte ich nicht mehr herausklettern können. Ich wollte aufstehen, die Arme in den Himmel strecken. Am Anfang hab ich aber nicht einmal die Sonne l gesehen. Nur schwarz rundherum. Kein sehr schönes Gefühl. Doch dann habe ich ihn gesehen. Diesen Tag mit all seinen Möglichkeiten. Und ab dann hat die Sonne wieder geschienen . Und das Loch ist auch verschwunden. Eine Narbe ist geblieben.

Mein Herz gehört jedenfalls wieder mir. Nur mir. Ich wills gar nicht teilen. Manche Menschen lasse ich noch weiter hineinschaun. Andere nicht mehr, aber ganz rausschmeissen kann ich niemanden.  Zumachen aber, das kann ich. “Herz, aufgrund eines plötzlichen Trauerfalles geschlossen”
Es muss erst wieder restauriert werden. Von mir. Das kann noch dauern. Bis dahin geht’s mir gut!

Wie also schon gesagt keine Liebe. Nur Einbildung. Wünsche, Träume, Hoffnungen. Wobei von Letzterem immer weniger. Damit würde ich gerne Schluss machen. Manchmal zumindest. Aber im Grunde ist es doch ein schönes Gefühl.

Du wirst dich schon angesprochen fühlen wenn du das hier liest, und du auch, oder du. Denn für dich schreibe ich. Ein Gefühl reicht. Ein Blick. Du wirst es wissen. Und doch nie lesen. Aber du vielleicht. Weißt du noch das es mich gibt? So, hier, offen, ehrlich…. ? Da ist die Hoffnung wieder.
Und du weißt schon. Du bist für das Loch verantwortlich gewesen. Aber auch für so vieles mehr. Danke dafür. Für beides. Für die Narbe und alles andere.

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